Innovationen

Sich rechtzeitig den Herausforderungen des Wettbewerbs zu stellen, wird zur zentralen Herausforderung der kommenden Jahre. Die Fiducia & GAD macht dabei Tempo mit einem völlig neuen Innovationsklima. Das Ziel: die genossenschaftliche FinanzGruppe fit für die Zukunft zu machen. Wie das gehen soll, erklärt Gerd Müller, 53, Leiter Architektur und Innovation.

Gerd Müller, 53, sammelte in Anwenderunternehmen und in einem großen deutschen Softwarehaus in verschiedenen Branchen Erfahrungen als Entwickler, Projektleiter und Manager. 1997 wechselte er dann in die genossenschaftliche Organisation und startete als Leiter einer Abteilung für die Entwicklung von Standard-komponenten beim Rechenzentrum Bayerischer Genossenschaftsbanken, das 2003 mit der Fiducia fusionierte. Zuletzt war er Hauptabteilungsleiter in der Architekturentwicklung. Er ist studierter Betriebswirt mit Fachrichtung Datenverarbeitung.

Agile Software-Entwicklung

Ein wichtiger Baustein bei agree21 ist die sogenannte agile Software-Entwicklung. Soll heißen: Die Fiducia & GAD splittet den Entwicklungsprozess in einzelne Etappen auf. Von Etappe zu Etappe schauen die Entwickler dann, wie nah sie dem gewünschten Endprodukt gekommen sind oder ob sie es bereits geschafft haben. Das macht die Arbeit schneller und beweglicher. Mehr als 40 Entwicklerteams arbeiten bereits nach diesem Ansatz.

Grundwerte

Die wichtigsten Ziele

Wasserfall oder Agilität?

Gründe für die Einführung

Design Thinking

3P: Die Grundprinzipien von Design Thinking

People: Ein interdisziplinäres Team entwickelt Ideen über fachliche Grenzen hinaus. Statt Einzelleistungen zählt das gemeinsame Erschaffen. Das Team nutzt seine kollektive Intelligenz für schnellere und vor allem unerwartete Ergebnisse.
Place: Damit die Ideen sich gut entfalten können, ist ein kreatives Umfeld wichtig, in dem jeder sich wohlfühlt. Oft haben die Räume Werkstattcharakter, sind voller gestalterischer Arbeitsmaterialien und -oberflächen.
Process: In mehreren Schritten nähert sich das Team der Lösung. Dabei zählt das Denken in alle Richtungen, egal wie ungewöhnlich die Ideen sein mögen. Auch Fehler sind erlaubt. Ziel des Prozesses ist es, sich in mehreren Schleifen empathisch den Bedürfnissen des Nutzers anzunähern.

Schritt für Schritt zur Lösung: Modellablauf

In der Firma ABC Global arbeiten viele Teams an verteilten Standorten via E-Mail, Telefon oder Videokonferenz zusammen. Trotzdem müssen sie sich immer wieder auch vor Ort treffen. Das Problem: Die Reiseplanungstools sind umständlich und kosten Zeit.

Edward,
der Executive
Maggie,
die Managerin
Sam,
der Sales-Mann
Abby,
die Assistentin
Devin,
der Designer

Verbessere das Reisemanagement in der Firma.

Wähle einen Nutzer aus und versetze Dich in seine Situation: Welche Erwartungen, Sorgen und Probleme hat er oder sie? Schreibe auf jeden Zettel immer nur eine Antwort und ordne sie dann einem der vier Quadranten zu.
Schreibe auf, was der Nutzer bei der Reiseplanung tut, denkt und fühlt.
Markiere die „Schmerzstellen“ für den Nutzer und überlege Dir Verbesserungsmöglichkeiten.
Jeder entwickelt mindestens eine vollkommen absurde Idee!
Stelle Deine Notizen den anderen vor.
Sammle die für Dich besten Ideen und mach‘ daraus eine Geschichte im Comic-Stil.
Entwickelt gemeinsam die Top-Story aus den Ideen.

Rolle des Ideengebers

Herr Peter, wie bewerten Sie die Fusion von Fiducia und GAD?

Sie war ein wichtiger Schritt für die genossenschaftliche FinanzGruppe, um den tiefgreifenden Marktveränderungen Rechnung zu tragen und ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Die Konsolidierung der Banken-IT mit der Migration auf das neue gemeinsame Bankverfahren agree21 ist eine logische und sinnvolle Weiterentwicklung, um die Zukunft aktiv zu gestalten.

Wie würden Sie die Partnerschaft beschreiben?

Als Technologiepartnerschaft, die sich auf die Weiterentwicklung gemeinsamer Interessen konzentriert. Sie ist geprägt von Offenheit und gegenseitiger konstruktiver Kritik, dabei stets ergebnisorientiert, mit der Bereitschaft neue Wege zu gehen. In ihrer langen Unternehmensgeschichte hat sich die Fiducia & GAD immer darauf verstanden, Trends zu erkennen und optimale Lösungen für ihre Kunden und Mitarbeiter zu finden. Das Projekt „wave“ ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

Was erwarten Sie für die Zukunft?

Wir verbinden mit unserem Partner Innovation, Fortschritt und Interesse an Technik, immer mit dem Ziel vor Augen, Kunden den persönlichsten und besten Service zu bieten. Aufgrund der einzigartigen Branchenkenntnis und des tiefgreifenden Technologie-Knowhows erwarten wir von der Fiducia & GAD zukünftig weitere Innovationskraft, um die Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit der Primär- und Zentralbanken in den nächsten Jahren aktiv mitzugestalten. Unter dem Claim „zukunftserfahren“ verstehen wir die Rolle des Ideengebers.

Andreas Lorenz, Vorstandsvorsitzender, Volksbank Karlsruhe eG

„Ich wünsche der Fiducia & GAD die Kraft eines Tankers und die Flexibilität eines Schnellbootes.“

Volker Stern, 54, Vorstand bei der Kasseler Bank eG

„Unser Ansprechpartner vor Ort ist fast schon wie ein Mitarbeiter der Bank.“

Dr. Jan Vitt, 48, Abteilungsleiter IT-Produktions-management, DZ BANK

„Was wir sehr begrüßen, sind die engen Beziehungen der Fiducia & GAD zu den Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie zu den Unternehmen der DZ BANK Gruppe. Das Unternehmen zeigt eisernen Willen, durch die Fusion Synergien für die Banken zu schaffen, die die genossenschaftliche FinanzGruppe insgesamt stärken. Insofern war die Fusion ein konsequenter Schritt zur Bündelung von Kräften. Die Abstimmung mit nur noch einem Dienstleister bedeutet für uns eine erhebliche Arbeitserleichterung.“

Marcus N. Loskant, 43, Bereichsleiter Zentrale Informationssysteme – Konzeption und Steuerung, R+V Allgemeine Versicherung

„Die Fiducia & GAD ist für uns strategischer Partner bei der Integration unserer Produkte in die Bankverfahren wie auch für IT-Services. Ihre Mitarbeiter sind vorausschauend und kundenorientiert. Sie verstehen unsere Interessen und setzen sich damit auseinander. Das sind Merkmale, die es zu bewahren gilt. Durch unser gegenseitiges „Fair-Ständnis“ gelingt es uns seit Jahren, auch bei schwierigen Themen gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln und erfolgreich zu sein.“

Axel Schnuck, 47, Bereichsleiter IT-Steuerung, Bausparkasse Schwäbisch Hall

„An der Fiducia & GAD schätzen wir die Kombination aus IT-Wissen und Bankwissen sowie die guten Kanäle zu den Volksbanken und Raiffeisenbanken. Für uns ist die Fusion ein essentieller Schritt zur Optimierung der Verbundstrukturen. Dadurch können die teilweise fast doppelten Investitionsbedarfe hoffentlich so schnell wie möglich vermieden werden.“

Nico Voigt, 41, Vorstand bei der Volks-bank Stendal eG

„An der Fiducia & GAD schätze ich besonders, dass die Bankbetreuer individuell reagieren und auf unsere Wünsche eingehen. Für uns als Pilotbank für agree21 ist das sehr wichtig, da brauchen wir einen verlässlichen Ansprechpartner. Die Fusion war meines Erachtens überfällig. Ich bin froh, dass es geklappt hat und setze auf die Innovationskraft unseres IT-Dienstleisters auch in Zukunft.“

Rosemarie Miller-Weber, Vorstandsvorsitzende, Leutkircher Bank eG

„Die Fusion ist für uns alle ein wichtiger und unverzichtbarer Schritt, um für die anstehenden großen Herausforderungen optimal gerüstet zu sein. Wir sind erleichtert und glücklich. Ich bin mir sicher, dass nach der Integration der beiden Häuser die Leistungskraft und das gesamte Angebot auf dem hohen Niveau bleiben und weiter ausgebaut werden können.“